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Woodland - Woodsball

Das klassische Woodlandspielfeld befindet sich im Wald und enthält keine oder nur sehr wenige künstliche Deckungen. Die Bezeichnung Woodland wird auch als Überbegriff für alle Spielarten verwendet, die auf unebenem oder unübersichtlichem Terrain gespielt werden. Spielfelder dieser Art sind die ursprünglichen Spielfelder, die im Paintball Verwendung fanden. Woodland ist nicht zu verwechseln mit illegalem Spielen im Wald. Unter den Überbegriff Woodland fallen auch Reenactment und Szenario. Mehr zu diesen beiden Spielformen ist in den entsprechenden Untermenüs zu finden.

Beim Woodland Paintball scheiden sich die Geister. Bei vielen Turnierspielern ist das Woodland Spiel eher verpönt, da das Woodland Spiel oftmals mit Tarnbekleidung und einem eher militärischen "Anstrich" gespielt wird. Dem Woodland Spiel haftet leider auch immer noch ein eher negatives Image an, welches durch ein paar Schwarze Schafe in der Szene zwischendurch wieder aufgefrischt wird. So sind an den meisten Turnieren und Freizeit-Hallen Tarn- resp. Militärkleider verboten oder zumindest nicht gerne gesehen. Dies wird auch sehr schnell augenfällig, wenn man einmal ein Paintball Turnier beobachtet. Mit ihren knallbunten Outfits sehen die Turnierspieler eher wie Motocross-Fahrer aus.

Das Woodland Spiel wird oftmals auch als Gotcha bezeichnet, wobei es bei diesem Begriff auch immer wieder zu Unklarheiten kommt, was jetzt nun wirklich Gotcha ist und was nicht. Der Begriff Gotcha wird z.B. auch in der Soft-Air Szene verwendet. Soft Air Spieler verwenden täuschend echt aussehende Waffenimitationen, welche in der Regel Plastikkugeln im Kaliber 6mm verschiessen. Die Soft Air Waffen sind aufgrund ihres Aussehens immer wieder Grund für Diskussionen, da diese – wenn überhaupt – optisch nur sehr schwer von richtigen Waffen zu unterscheiden sind. Paintball Markierer hingegen sind bereits auf den ersten Blick von richtigen Waffen deutlich zu unterscheiden. Nicht zuletzt durch den grossen Hopper für die Farbkugeln.

Tarnbekleidung ja oder nein?
Dass Tarnbekleidung im Turniersport wenig Sinn ergibt ist wohl durchaus klar. Wer jedoch schon einmal im Wald gespielt hat, wird schnell feststellen, dass es ein ungeheurer Vorteil ist, wenn sich die Kleidung in die Umgebung einfügt. Nicht zuletzt gehört es zu einer der wichtigen Taktiken im Woodland Spiel, dass man möglichst unbemerkt/ ungesehen von A nach B kommt. Oftmals werden auch Beobachter eingesetzt, welche darauf angewiesen sind, dass sie möglichst lange unbemerkt bleiben. Zudem liegt es in der Sache der Natur, dass die Tarnbekleidung sehr praktisch und zweckdienlich ist. Sie ist robust und strapazierfähig. Ausserdem mag wohl keiner mit seinen 150-Franken-Jeans im Dreck rumkriechen. Schlussendlich muss dies jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall ist es falsch, lediglich aufgrund der verwendeten Bekleidung auf irgendeine politische Gesinnung zu schliessen.

 
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